Termine

Das nächste Treffen der Bürgerinitiative Bonn bleibt seilbahnfrei  findet statt am

Montag, den 2. Dezember um 19:00 Uhr im Ortszentrum,  Dottendorfer Straße 37

Die Einladung mit Tagesordnung geht an alle Mitglieder per Mail.

 

Infostand der BI auf dem Kessenicher Herbstmarkt

Am 29. September fand der traditionelle Kessenicher Herbstmarkt 2019 statt. Neben zahlreichen Events, Verkaufsständen und Gastronomie war auch die Bürgerinitiative mit einem Infostand vertreten.

Flyer wurden verteilt, es wurde diskutiert, interviewt und eine Präsentation zeigte, wie sich Kessenich und Dottendorf verändern, wenn die Seilbahn kommt. Auf Plakaten war das ebenfalls plastisch zu sehen.

Das löste bei den Besuchern großes Entsetzen aus.

So groß habe man sich die Seilbahnstützen und besonders den Bahnhof über dem Spielplatz nicht vorgestellt, war der Tenor bei den meisten Besuchern am Stand.

Viele wollten gleich gegen die Seilbahn unterschreiben. Das macht aber gegenwärtig keinen Sinn, da sich die Seilbahn ja nur in der Planung mit angeblich offenem Ende befindet.

Wir sind sicher: sobald die Nutzen-Kosten-Analyse vorliegt, und wir stehen unmittelbar davor, wird der Ratsentscheid vorbereitet. Das kann innerhalb 5 bis 6 Wochen geschehen. Dann ist das Kind in den Brunnen gefallen.

Deshalb: keine Zeit verlieren. Diskutieren Sie mit den Ratsmitgliedern, gehen Sie in die Sprechstunde der Politiker und machen Sie Ihrem Protest Luft. Wir können die Seilbahn nur verhindern, wenn wir laut werden, wenn wir zeigen: wir wollen  dieses furchtbare Bauwerk nicht!

Wir wollen ein Verkehrskonzept, keine neue städtebauliche Fehlinvestition!

 

Der General-Anzeiger berichtete

Unsere Infostände in der Bonner Innenstadt

Die Bürgerinitiative hat an mehreren Samstagen (31. 8. 2019, 7. 9. 2019, 14. 9. 2019, 21. 9. 2019) Infostände in der Bonner Innenstadt aufgestellt und Flyer verteilt, diskutiert und die Öffentlichkeit gesucht.

Da es in der Innenstadt keine geschlossene Schranke gibt, ist das zweite typisch Bonner Szenario, nämlich Regen, schon vorprogrammiert (siehe Bild).

Trotzdem stehen wir fest zusammen und lassen uns nicht von unserem Vorhaben abbringen:

 

Dieses unsinnige, teure und umweltschädliche Projekt Seilbahn muss verhindert werden!

Wuppertaler Seilbahn abgelehnt

Am 26.5.2019 kam das AUS für die Wuppertaler Seilbahnpläne.

 

 

In eigener Sache

Unser Geld wird knapp.

Wir haben für die Website, einen neuen Zeltpavillon, einen weiteren Plakatständer, für Flyer, Toner und Trommeln für den Druck und viele andere kleine Dinge Geld verbraucht.

 

So wie sich die Dinge entwickeln, müssen wir damit rechnen, dass wir um ein kassatorisches Bürgerbegehren nicht herumkommen. Dann müssen wir die Öffentlichkeit informieren, vieles aktivieren und vieles organisieren. Wir brauchen dann ca. 10.000 gültige Unterschriften, um einen Bürgerentscheid gegen den Ratsentscheid auszulösen. Das kostet viel Arbeit und Engagement, Lauferei, Diskussion, Stimmensammeln; aber es kostet auch Geld.

Ich rufe alle auf, die uns gerne unterstützen wollen, aber nicht wissen wie:

Spendet, wir können es jetzt brauchen!

Wir müssen der Hinterzimmerpolitik, der Weigerung, die Informationen öffentlich zugänglich zu machen, dem rheinischen Filz und den Lobbyisten die rote Karte zeigen.

Unterstützen Sie uns mit Ihrer Spende. Die Sache ist es wert. Nieder mit der Seilbahnidee!

 

Konto: DE53 3806 0186 1804 3720 12
bei der  Volksbank Bonn Rhein-Sieg eG

 

 

Wissenswertes

Nutzen-Kosten-Analyse oder: muss der Bürger alles wissen?

Im Sommer 2019 sei mit der Veröffentlichung der Nutzen-Kosten-Analyse zu rechnen, hieß es. Dann sickerten Gerüchte durch, der Nutzen-Kosten-Indikator sei zu niedrig. Auf Rückfrage bei der Verwaltung (Herr Delpho, Stadtverwaltung) wurde uns erklärt, die Nutzen-Kosten-Analyse sei definitiv noch nicht da.

Ob sie veröffentlicht werde und wie weit und was wir bekämen sei bisher noch nicht entschieden. 

Mit fast gleichem Wortlauf äußerte sich Oberbaurat Helmut Wiesner, Leiter des Planungsamtes, auf eine persönliche Anfrage am 30. September 2019.

 

Wurde die Nutzen-Kosten-Analyse, ob des niedrigen N-K-Indikators, zur Verbesserung zurückgeschickt, oder sind das wirklich nur Gerüchte? Schließlich sollte sie schon lange vorliegen!  Nun, wir wissen es nicht. Aber wieso bedarf es einer eigenen Entscheidung, was davon veröffentlicht wird und wer es bekommt? Und wer trifft diese Entscheidung? Fragen über Fragen, die das Ganze in einem seltsamen Licht erscheinen lassen.

 

Offenbar möchte man uns da heraushalten und die Ratsentscheidung ohne jede Störung durchbekommen. Die Öffentlichkeit, der Bürger und vor allem die Gegner des Projekts sind offenbar hinderlich für den politischen Prozess und werden ausgegrenzt. Das nennt man dann "demokratisch" und wundert sich über "Politikverdrossenheit" und die Folgen.

 

Wie das mit dem "Mitnehmen des Bürgers" bei öffentlichen Großvorhaben aussieht, für das der Bürgerdialog vorgeschrieben ist, erschließt sich uns nicht. Wir befinden uns offiziell noch in der Planungsphase und nun, wo es ernst wird, betreibt man Geheimniskrämerei über die Berechnungsgrundlagen von Nutzen und Kosten.

 

Das Bürgerbeteiligungsverfahren haben Verwaltung und Oberbürgermeister offenbar nicht richtig verstanden. Mitnehmen heißt, im Dialog bleiben, fair miteinander umgehen, keinesfalls, den Bürger ausschließen und Informationen vorenthalten.

 

Man kennt dieses Verhalten schon von der Bäderdiskussion, die schließlich zu einem Bürgerentscheid und nachfolgend zum Herumeiern der Verwaltung, des Oberbürgermeisters und des Rates führte. Alle Beteiligten, besonders die Mitglieder des Rats, waren danach völlig ratlos.

Nun sollen es wenige ausgewählte Bürger, die in Klausur gehen und von Experten informiert werden, richten. Ein Armutszeugnis für die Verwaltung und die Politik! Und billig wird die Folge der Städtischen Fehleinschätzung des Bürgerwillens auch nicht. Fragen stellen sich: können das vierzig Bürger nach drei Tagen Klausur besser als der Rat der Stadt Bonn?

Wozu braucht es dann noch einen Rat?

 

Wie sagte Rolf Beu von den Grünen am 30. September 2019 (in der DLR bei der Veranstaltung City-Hub Ramersdorf):

"Man kann nichts gegen den Bürger entscheiden. Das funktioniert nicht."

Helmut Wiesner stand neben ihm, siehe Foto unten. Wir hoffen, er hat es verstanden. Gehört jedenfalls hat er es.

 

Hintergrundinformationen zur Nutzen-Kosten-Analyse

Veranstaltung City Hub Ramersdorf am 30. September 2019

v.l.n.r. Oberbaurat Helmut Wiesner, Leiter des städt. Planungsamtes, Anja Wenmakers, Geschäftsführerin SWB Bus und Bahn, Prof. Verena Brehm, Büro Cityförster und Rolf Beu (Grüne), Vorsitzender des Bonner Stadtplanungsausschusses.

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