Unsere Standpunkte

Die erheblichen negativen Folgen der geplanten urbanen Seilbahn für die Bonner Bürger und unser Stadtbild sind bisher in keiner Weise von der Stadtverwaltung ausreichend kommuniziert worden.

 

Hinterfragen Sie den Slogan der Seilbahnbefürworter:                                                                                                                                                     Sie kommen zur Seilbahnstation, die Gondel ist schon da! Fliegen Sie fernab von Staus über die schöne Stadt, fühlen Sie sich wie im Urlaub."                                                                                                                                                                                                                                       Machen Sie sich selbst ein Bild. Vergleichen Sie unsere Argumente mit den Versprechen der Befürworter.

Unsere Stadt und die umgebende Landschaft werden anders aussehen,  wenn die Seilbahn erst da ist!

 

Auf den folgenden Seiten informieren wir Sie ausführlich mit belastbaren  Zahlen und Fakten zu den Bereichen

 

Verkehr:

Verschiebungen im Verkehr, Absperrung von Straßen, Ausdünnen von Bus- und Bahnlinien. Parkhäuser müssten gebaut und eine Parkraumbewirtschaftung muss eingeführt werden.

 

Kinder

Die Trasse verliefe genau über eine Schule und mehrere Kingergärten/Kitas und ein Biotop. Ein neu gestalteter Spielplatz wird mit einer Seilbahnstation überbaur, Stützen mitten in der Spielwiese und im Wald würden gebaut. Damit wären auch unsere Kinder massiv betroffen.

 

Kosten

Ein sensibles Thema in einer Stadt wie Bonn, wo Millionengräber abzuzahlen sind, Baukostenerhöhungen in Millionenhöhe schon zum Alltag gehören und das Damoklesschwert des Zwangshaushalts droht.
Und wie sollen da plötzlich 10 Millionen Euro jährliche Betriebskosten erwirtschaftet werden, wenn man mit dem Bus- und Bahnticket in der Seilbahn weiterfahren kann? 

 

Umwelt

Zerstörung wichtiger naturnaher Bereiche:

Die Seilbahn soll durch das Landschaftsschutzgebiet Venusberghang verlaufen, das mit riesigen Stützen und freigeschlagenen Trassen beschädigt wird, sie zerstört Biotope und Frischluftschneisen, geht schließlich über Gärten, durch die Rheinaue und das besonders geschützte Rheinufer über den Rhein und endet vorläufig in Ramersdorf. Weitere Strecken sind schon im Gespräch. Riesige unübersehbare Schäden an Stadtbild und Natur sind zu erwarten.

Klimaschädliche Emissionen:

Und im späteren Betrieb wird so viel Energie verbraucht, dass die Kraftwerke mehr emittieren als 20.000 Autos auf der gleichen Strecke zusätzlich zum jetzigen, schon schädlichen Verkehr. Im sich abzeichnenden Klimawandel und bei freitäglichem Generationenprotest wird emittiert, als lebten wir noch in den Zeiten fröhlich rauchender Schornsteine.

Erhebliche Belastung der Anwohner in Alltag und Schlaf:

Durch permanene Geräusche von 5:30 - 24:00 Uhr, Lichtverschmutzung und Schattenwurf. Durch den zusätzlichen Verkehr zur bzw. von der Seilbahn. Und durch Einblick aus den Seilbahngondeln in Gärten und Wohnungen. 

 

Warum dies alles?

Weil die Seilbahn ein Schnäppchen ist, da der Bau zum großen Teil vom Land bezahlt wird?
Weil sie vorgeschobene Verkehrsprobleme löst? Weil Seilbahnfahren mit Urlaubsfeeling assoziiert wird?
Wir bezweifeln, ob all die schädlichen Auswirkungen durch den angeblichen Nutzen zu rechtfertigen sind.

 


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