EILMELDUNG: General-Anzeiger manipuliert Ergebnisse um!

https://www.general-anzeiger-bonn.de/bonn/stadt-bonn/petition-zum-bau-einer-seilbahn-auf-den-venusberg_aid-47513575

 

 

Die Holzgreve-Vertraute Sabine Kurth hat eine Online-Petition initiiert und 5000 Unterschriften dem UKB erzielt, davon 2940 aus Bonn. „Kurth, die als Vorstandsassistentin für den Ärztlichen Direktor Wolfgang Holzgreve tätig ist, betont die Unabhängigkeit ihrer Aktion. „Ich habe die Geschäftsleitung informiert und durfte das Intranet nutzen“ sagt sie. Ansonsten handle sie aus freien Stücken“ so der GA

 

Hier die Petition:

https://www.openpetition.de/petition/online/agil-mobil-sicher-und-flexibel-zur-arbeit-die-beschaeftigteninitiative-am-ukb

 

Der GA Redakteur hält das für so wichtig, dass er eine fast halbseitige Berichterstattung mit der Überschrift "Mehr als 5000 wollen eine Seilbahn" bringt. Es ist festzustellen, dass sich die Unterzeichner nicht für die Seilbahn ausgesprochen haben. Vielmehr war die Umfrage gemischt in 3 Forderungen, hier in dunkelroter Kursivschrift zitiert:

 

 Wir fordern:

  • die Anpassung/den Ausbau des ÖPNV orientiert am Bedarf der Beschäftigten des UKB incl. Berücksichtigung der geplanten Seilbahn
  • den Ausbau und die Verbesserung des Radwegenetzes zum UKB
  • die Schaffung weiterer PKW-Parkmöglichkeiten auf dem UKB-Gelände

Begründung

  • Fühlen Sie sich durch den Autoverkehr bedrängt, wen Sie mit dem Fahrrad die Robert-Koch-Str. entlang fahren?
  • Haben Sie Bedenken, im Winter auf unbefestigten und schlecht beleuchteten Radwegen zum UKB zu fahren?
  • Sie arbeiten nachts oder am Wochenende und der Busfahrplan passt mal wieder nicht zu den Schichtzeiten?
  • Fahren Sie in Stoßzeiten, in denen die Busse wie so oft überfüllt und verspätet sind und Sie wissen nicht wie Sie pünktlich zum Dienst erscheinen können?
  • Fürchten Sie, bei den begrenzten Parkplätzen am UKB keine Einfahrtsgenehmigung zu erhalten?

 Sie haben eine oder mehrere Fragen mit Ja beantwortet? Dann helfen Sie durch Ihre Unterschrift, unsere gemeinsamen Ziele zu erreichen.

 

 

Wer hat diese Befürchtungen oder Bedenken nicht? Die "Begründung" bestehend aus 5 Fragen, bei denen eigentlich jeder ad hoc bei mindestens einer, wenn nicht mehrerer Fragen zustimmen wird. Insofern war die Online-Petition ein Stimmungsbarometer, aber nicht geeignet zur Zählung der Seilbahnbefürworter.
Aus dieser Stimmung macht der GA dann seine Schlagzeile: Mehr als 5000 wollen die Seilbahn!

 

2950 Bonner habe zugestimmt. 5000 insgesamt.

Zur Seilbahn?

Nein!

Es war eine Zustimmung zu den 3 Punkten oder zu einer Frage der "Begründung". Dabei ist die Seilbahn nur in einem ergänzenden Nebensatz erwähnt.

 

Hätte der GA daüber berichtet, 5000 hätten sich über die Verbesserung der Verkehrswege (inkl. Seilbahn), der Radwege und Parkplätze ausgesprochen, wäre dagegen nichts zu sagen.

Aber den einen Nebenaspekt herauszuziehen und das Ergebnis darauf zu reduzieren, das ist Manipulation.

 

Was der GA hier veranstaltet, ist eine klare Täuschung der Leser. Das hat mit objektivem Journalismus nichts zu tun.

 

Dass rund 65% der Bonner, das sind 210.000 Bürger, die Seilbahn nicht wollen, spielt für die Holzgreve-freundliche Berichterstattung des GA keine Rolle. Hauptsache, man hat eine positive Schlagzeile für die Seilbahn und damit einen Pluspunkt beim umstrittenen Klinikdirektor.

 

 

Redakteur Martin Wein wäre besser in einer Werbeagentur aufgehoben, da kann man ungeprüfte Halbwahrheiten zu knallharten Aussagen umfunktionieren und wird auch noch gut dafür bezahlt. 

Der seriösen Presse steht eine solch verbogene Berichterstattung nicht gut.

 

 Hier der Artikel des GA vom 30. Nov./ 1. Dezember 2019


 

29.05.2019 EILMELDUNG:

Wuppertaler Bürger entscheiden sich  gegen die Seilbahn!

In Wuppertal ist das von der Stadt geplante Seilbahn-Projekt bei einer Bürgerbefragung durchgefallen. Mit Nein stimmten knapp 62 Prozent, nur gut 38 Prozent befürworteten das Projekt, wie die Stadt am Sonntagabend auf ihrer Internetseite mitteilte. In fast allen Stimmbezirken wurde der nach Schätzungen über 82 Millionen Euro teure Bau mehrheitlich abgelehnt.

Nach Angaben einer Stadtsprecherin sagte Oberbürgermeister Andreas Mucke (SPD) noch am Abend, eine Seilbahn für Wuppertal werde es nicht geben. Das Resultat der Befragung hat zwar keine bindende Wirkung. Jedoch hatten die Politiker zuvor erklärt, sie wollten das Ergebnis respektieren.

 

Wir gratulieren der Bürgerinitiative "Seilbahnfreies Wuppertal" zu diesem Erfolg, der auf ihre intensive Aufklärungsarbeit zurückzuführen ist.

Siehe folgendes Video mit Prof. Marc Gennat:

 

Und was hat der General-Anzeiger gemeldet?

Eine kleine Meldung, die man leicht übersieht; einspaltig, gerade einmal 12 Zeilen lang.

Keine Schlagzeile auf der ersten Seite!

Das ist ja auch eine negative Nachricht für die Bonner Planer und Nutzniesser, dass die Wuppertaler Seilbahn durchfällt. 

 

Die kleine Meldung steht in klarem Kontrast gegenüber der Berichterstattung zur Bonner Seilbahn, die oft mit Schlagzeilen auf der ersten Seite einhergeht und die fast ausnahmslos positiv gefärbt ist.

Der GA, der sich seit der WCCB-Berichterstattung gern als Aufklärer sieht, liefert derzeit ein sehr einseitig gefärbtes Bild über ein sehr umstrittenes Projekt.

 

 

 

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