Venusberghang stark rutschgefährdet. Haben die Gutachter der Machbarkeitsstudie nichts gemerkt?

Zahlreiche Quellen belegen: der Venusberg-Osthang ist stark rutschgefährdet. Wir haben die ingenieurgeologische Karte für Bonn (5208) zu Rate gezogen sowie zahlreiche wissenschaftliche Veröffentlichungen über den Osthang des Venusbergs gelesen. So kommen wir zu dem Schluss: die Verwaltung hat Kenntnis von den historisch belegten Hangrutschungen, die im Stadtarchiv hinterlegt sind, den Bohrungen am Fuß des Venusbergs bei der Planung des Venusbergtunnels, die den unsicheren Grund belegen. Sie hat auch Kenntnis von den Untersuchungen zwischen 1991 und 1996 durch Bonner Forscher, die Hangrutschungen am Osthang des Venusbergs untersucht und die Ergebnisse der Verwaltung überlassen haben.

Auch der Gutachter Dr. Baum hat angeblich (s. S. 9 der Machbarkeitsstudie) die ingenieurgeologische Karte eingesehen und will nichts von den dort ausdrücklich erwähnten Rutschungen gemerkt haben.

 

Wir können das nicht glauben. Denn ein derart unsicherer Untergrund erzeugt riesige Kosten bei der Gründung / Fundamentierung der Seilbahnstützen, die genau im gefährdeten Bereich liegen.

Wir fürchten, dass das städtische Planungsamt, das durch massive Verteuerung bestehender oder vergangener Projekte, durch Missmanagement und Fehlleistungen aufgefallen ist, hier die Krönung seiner Leistungen vollbringt: eine bauliche Katastrophe, eine Kostenfalle im Millionenbereich und eine Gefährdung von Leib und Leben der Anwohner und auch der am Bau Beteiligten.

 

Lesen Sie unser anwaltliches Schreiben sowie die HINTERGRUNDINFORMATIONEN Geologie.

 

Oberbaurat Helmut Wiesner sagt auf große Anfrage vor dem Planungsausschuss die Unwahrheit!

Wir haben herausgefunden: es existieret, abweichend von der Machbarkeitsstudie Anhang 2, eine völlig andere Trassenplanung zwischen Dottendorf und dem Venusberg. Die Universitätsklinik hat Planungsunterlagen herausgegeben, auf denen der Bahnhof Hindenburgplatz in Dottendorf um 80 m zur Hausdorffstraße hin verlegt wurde, die Trasse geht dann auf völlig anderem Weg zum Venusberg und endet nicht, wie ursprünglich vorgesehen, südwestlich vom Eltern-Kind-Zentrum, sondern an der Klinikmauer ("UKB WEST") nahe dem Haupteingang der Kliniken.

Wir haben diese Erkenntnis der Politik mitgeteilt. Der Bürger Bund Bonn stellte eine große Anfrage im Planungsausschuss.

Oberbaurat Helmut Wiesner hat sich dort geäußert.

Wie wir einige Tage später feststellten mussten, hat er ganz dreist die Unwahrheit gesagt.

Wir vermuten geheime Hinterzimmerabsprachen, von denen niemand etwas wissen soll!

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30.11./1.12. 2019  General-Anzeiger manipuliert Ergebnisse um!

Der GA hat in einem Artikel vom 30.11./1.12.2019 mit der Schlagzeile: "Mehr als 5000 wollen eine Seilbahn" in fragwürdiger Weise über eine Online-Petition berichtet. Das Ergebnis der Petition stimmt jedenfalls nicht mit der Überschrift überein.

Gängige Praxis beim GA? Leider ja!

 Lesen Sie die Details unter HOME: Eilmeldung

 

 

Diese vier wesentlichen Bereiche sind negativ vom Bau einer urbanen Seilbahn betroffen:

Verkehr

Wir zeigen, warum die Seilbahn keine Lösung für die Bonner Verkehrsprobleme darstellt! Bonn braucht ein umfassendes Verkehrskonzept, kein Leuchtturmprojekt ohne nachweisbaren Nutzen.

 

 

Kinder

Kinder sind unsere Zukunft, sie brauchen Freiraum zur Entfaltung. Der Bau der Seilbahn vernichtet einen Spielplatz und eine Schule, beeinträchtigt Kindergärten, Spielplätze und Grünflächen.

 

 

 

 

Kosten

Die Stadt Bonn ist bereits hoch verschuldet! Die Urbane Seilbahn wird zu einem weiteren Millionengrab. Die tatsächlichen Betriebskosten werden verschwiegen. Die geplanten Einsparungen bleiben Fiktion! Unerwähnt bleiben auch die immensen Folgekosten für die Debakel bei WCCB und Beethoven-Halle.

 

 

Umwelt

Die Urbane Seilbahn verursacht permanente Lärmbelastung und Lichtverschmutzung, die Vernichtung naturnahen Lebensraums im Bonner Stadtgebiet und sie erzeugt ungeheure Emissionen. Die tatsächlichen Dimensionen dieses Bauwerks werden von der Verantwortlichen kleingeredet.


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